Wasserkraft
Ein grüner Strom.
Wasserkraft macht sich die Bewegungsenergie von Wasser zu Nutze, um sauberen Strom zu erzeugen.
Die meisten Wasserkraftwerke werden durch den natürlichen Wasserzulauf eines Flusses betrieben ("Laufwasserkraftwerk"). Eine Staumauer staut das Wasser auf, das dann an der Sperrmauer durch Turbinen geleitet wird. Diese Turbinen treiben einen Generator an, der den Strom erzeugt. Die Wasserführung - also wieviel Wasser wann fließt - unterliegt bei den meisten größeren Flüssen nur geringen Schwankungen, so dass ein solches Kraftwerk zur Grundlast-Stromerzeugung (24 Stunden am Tag gleichbleibende Leistung) eingesetzt werden kann. Daher werden solche Kraftwerke manchmal auch als Grundleistungskraftwerke bezeichnet.
Neben den beschrieben Wasserkraftwerken im Lauf eines Flusses gibt es auch Pumpwasserkraftwerke. Diese pumpen Strom aus einem tiefergelegenen in ein höhergelegenenes Becken. Aus diesem lässt man es dann durch Turbinen bergab laufen. Diese Erzeugung ist allerdings weniger effizient, weil zunächst Strom zugeführt werden muss, um das Wasser nach oben zu pumpen.
Verbreitung der Wasserkraft
Weltweit liegt der Anteil der Wasserkraft an der Stromerzeugung bei über 20 Prozent mit hohem Ausbaupotenzial; in Deutschland hingegen liegt dieser Wert bei lediglich ca. 3 Prozent, wobei das Potenzial bereits zu 80 Prozent ausgeschöpft ist. Der Anteil der Wasserkraft im Deutschen Strommix wird also eher sinken - er bleibt aber ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung. Ökostromprodukte haben in der Regel einen hohen Wasserkraftanteil - nicht zuletzt deswegen, weil Wasserkraft gleichmäßig zur Verfügung steht.
Wasserkraft bei NaturWatt
NaturWatt Ökostrom setzt auf einen starken Grundanteil an Wasserkraft, die direkt vom Erzeuger - Anlagen in Norwegen und der Schweiz - bezogen wird. Wir bauen dabei jedoch den Anteil an Windenergie und Solarenenergie in unserem Strommix kontinuierlich aus.


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