NaturWatt

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Zusammensetzung des Strompreises

Wussten Sie, dass die Arbeit von NaturWatt nur 5% Ihres Stromtarifs ausmacht?

Der Preis für NaturWatt-Ökostrom setzt sich wie in der untenstehenden Grafik zusammen. Die genauen Anteile variieren mit der Region und dem Verbrauch. Gezeigt ist eine Durchschnittskalkulation auf Basis des Mittelwerts für den Verbrauch der NaturWatt-Kundenhaushalte.

Was verbirgt sich beim Strompreis hinter den einzelnen Posten?

Stromeinkauf
Damit die Stromerzeuger wissen, wie viel Strom sie erzeugen und liefern müssen, muss man ihnen Strommengen im Voraus abkaufen. Der meiste Strom wird an einer Strombörse gehandelt, der EEX (European Energy Exchange) in Leipzig. Allerdings werden dort Strommengen nicht nach Erzeugungsart verkauft - man kann also keinen reinen Ökostrom erwerben. NaturWatt bezieht seinen Strom deshalb über direkte Verträge aus den einzelnen erneuerbaren Erzeugungsanlagen.

Netzentgelte
Es reicht nicht, eine bestimmte Menge Strom einzukaufen - also erzeugen zu lassen. Man muss sie auch zu den Verbrauchern nach Hause bringen. Dafür sind die Stromnetze da. Deren Betreiber verlangen Gebühren für die Durchleitung des Stroms. In Deutschland gibt es über 900 verschiedene Netzbetreiber mit unterschiedlich hohen Netzentgelten. Die Höhe der Kosten ist durch die Bundesnetzagentur beschränkt.

Vertriebskosten
Um Strom zu einem Produkt zu machen, das jeder frei erwerben kann, gibt es Händler wie NaturWatt, deren Leistungen ebenfalls im Strompreis enthalten sind. Als Bindeglied zwischen Angebot und Nachfrage schnürt ein Händler Angebote für die Strommengen, die ein Haushalt oder Unternehmen wirklich verbraucht und meldet den Herstellern und Netzbetreibern, wie viel Strom sie erzeugen und wohin sie ihn durchleiten müssen. Als Ökostromanbieter lässt NaturWatt den Strom zudem nach Herkunft und Qualität zertifizieren, damit der Kunde weiß, woher seine Energie stammt.

Steuern und Abgaben
Ein großer Teil des Strompreises besteht aus Steuern und Abgaben. Hierzu zählen die Mehrwertsteuer für Bund und Länder, die Stromsteuer für den Bund, die EEG (Erneuerabren Energien Gesetz) Abgaben zur Förderung erneuerbarer Energien sowie die KWKG-Abgabe für die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Zusätzlich fließen die sogenannten Konzessionsabgaben an die Kommunen für die Verlegung und den Betrieb von Stromleitungen in öffentlichen Verkehrswegen.

 

Oliver Heitmann, Ökonom:

„Nachhaltigkeit macht mir Spaß, denn sie treibt zum „Weiterdenken“ an und ist am Ende nicht nur eine Frage der Ökonomie, sondern auch des fairen Umgangs miteinander“.

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