Klimschutz durch Aufforstung
Das Klimaschutzprojekt von NaturWatt
NaturWatt Geburtstag 2003 - wie alles begann
Angefangen hat es mit der Aufforstung von Waldflächen zur Kompensation von CO2 anlässlich unseres 5-jährigen Firmengeburtstages. Mit PrimaKlima haben wir über einen Aktionszeitraum von 2 Monaten für jeden NaturWatt-Neukunden 50 Euro gespendet. Von dem Geld hat PrimaKlima zwei Aufforstungsprojekte im argentinischen Patagonien umgesetzt. Mit Hilfe der NaturWatt-Geburtstagsaktion werden der Atmosphäre bis 2013 rund 54,4 Tonnen Kohlendioxid (CO2) entzogen. Nahe dem patagonischen Lago Guacho in der Provinz Chubut wird auf 5,5 ha mit der heimischen Baumart Lenga aufgeforstet. Dieser Laubbaum spielt dort eine ähnliche Rolle wie bei uns die Rotbuche. Des weiteren wird am Südufer des Lago Epuyén auf 9 ha eine Aufforstung mit Ciprés durchgeführt. Bäume dieser Art können beeindruckende 800 Jahre alt werden. Aufgrund jahrelanger Weidewirtschaft ist die Region bis zur Wüstenartigkeit entwaldet worden. Ohne eine bewusste Förderung hätten die heimischen Baumarten keine Chance mehr gehabt.

Windenenergiekonferenz in Wilhelmshaven 2004
Für die Ausrichtung der DEWEK (Deutsche Windenergiekonferenz) haben wir einen Ausstoß von insgesamt 150.000 kg CO2-Emissionen erfasst, allein 140.000 kg davon für An- und Abreise der Teilnehmer. Rund 20 Prozent der Teilnehmer reisten mit dem Flugzeug aus dem europäischen Ausland und aus Übersee an. Gut drei Viertel der Gäste mussten über 500 Kilometer mit dem Auto oder der Bahn nach Wilhelmshaven zurücklegen.
Um eine entsprechende Menge an CO2 auszugleichen, haben wir eine Aufforstung von 3 ha Waldfläche unterstützt. Bis 2014 werden die gepflanzten Bäume dort eine entsprechende Menge CO2 binden. Das Aufforstungsgebiet liegt im argentinischen Patagonien am Lago Guacho. Gepflanzt wurde die heimische Laubbaumart Lenga (Nothofagus pumilio).
Auch nach Ablauf der 10 Jahre wird der entstandene Wald bestehen bleiben und weiter für die Kompensation von CO2 sorgen sowie Lebensraum und Lebensqualität sichern.

Aufforstung von Waldflächen in der Region
Wir nutzen diese Eigenschaft von Bäumen und kompensieren CO2 durch Aufforstungen in der Region Rotenburg (Wümme) und Hoya (Weser). Der erfassten Menge des Treibhausgases setzen wir entsprechend Waldfläche entgegen. Während wir die Kompensation auf 20 Jahre berechnen, ist uns die Kompensationsleistung weit über diesen Zeitraum hinaus zugesagt. Das heißt, der Wald bleibt bestehen, bietet Lebensraum für Flora und Fauna sowie Schutz vor Hochwasser und Erosion.
Seit 2005 lassen wir in Zusammenarbeit mit den Aufforstungsexperten PrimaKlima weltweit e.V. in der Umgebung von Rotenburg (Wümme) und Hoya (Weser) aufforsten. Unter Aufsicht der zuständigen Förster entsteht dort nach und nach ein Wald mit heimischen, standortgerechten Laubbaumarten (z. B. Stieleiche, Hainbuche, Vogelkirsche, Rotbuche, Winterlinde) und diversen Straucharten. Auf der Karte finden Sie, wenn Sie mit der Maus auf die Baumsymbole gehen, weitere Informationen zu den Aufforstungsflächen.

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